Giethoorn 2019 – Tag 11 – Packen

Heute sind wir nach dem Frühstück mit dem Fahrrad zu einem Blumenladen im Norden von Giethoorn gefahren. Da gibt es sehr schöne Blumenarrangements in Töpfen und in Hängesäcken, etc.. Außerdem gibt es dort auch viele schöne Dekogegenstände für den Garten.

Zu Hause ging es dann ans Packen, was nicht ganz so einfach war. Denn auf dem Hinweg hat alles besser gepasst als auf dem Rückweg. Das wundert einen auch nicht wirklich da man ja zurück meist mehr einpacken muss. Naja, nach einigem hin und her, passte dann alles in die Koffer und Taschen.

Nun, musste das Ganze nur noch zum Auto und hinein passen. Das Auto steht ja auf einem Parkplatz ca. 400 Meter entfernt. Also alles in eine Karre und zum Auto schieben. Natürlich auch noch über eine Brücke. Die Fahrräder hatten wir nach dem Blumenladenbesuch gleich am Auto gelassen und auch schon den Fahrradträger montiert und die Fahrräder darauf gesichert.

Als endlich alles verstaut war, haben wir uns ein wenig ausgeruht.

Später sind wir dann zur Pizzeria „Canale Grande“ gegangen, wo wir lecker gegessen haben. Nachdem wir wieder zu Hause waren, haben wir den Rest des Abends gemütlich ausklingen lassen.

Giethoorn 2019 – Tag 10 – Bootstour

Gänse mit Küken

Heute sind wir nochmal zu einer kleinen Bootstour aufgebrochen. Erst ging es durch die Grachten von „Giethoorn“, wo wir auf einer Wiese viele Gänse mit ihren Küken gesehen haben.



Hausboot

Dann über den „Beukers-Steenwijk“ Kanal in die „Cornelisgracht“. Hier stehen einige Hausboote, von denen einige fest verankert waren.




Unter einer Brücke

Unter einer Brücke sind wir in die „Dwarsgracht“ eingebogen und am „De Otterskooi“ haben wir uns eine kleine Erfrischung gegönnt und haben den Weg weiter geplant.



Greifvogel

Wir sind dann weiter gerade aus bis zur „Thijssengracht“, vorbei wir wieder Greifvögel gesehen haben.





Kapitän

Wir sind dann die Gracht runter bis zum „Giethoornsche Meer“, wo uns unser erfahrene Kapitän sicher durch geschifft hat.




Fähre in Jonen

Von dort haben wir uns auf den Weg nach „Jonen“ gemacht, wo wir vor der Fähre, dann wieder in die „Cornelisgracht“ abgebogen sind.




Es ging dann immer geradeaus, an Pferden und Blumenwiesen vorbei, zurück nach Hause.

Nach einer kurzen Pause sind wir dann essen gegangen im „Smit‘s Paviljoen“. Da war es etwas windig, aber das Essen war sehr lecker. Zu Hause angekommen, ging es auf die Couch und entspannen war angesagt.

Giethoorn 2019 – Tag 9 – Bootstour

Nachdem wir es heute morgen etwas ruhiger angehen lassen haben, sind wir nochmal zu einer kleinen Bootstour gestartet.

Wir sind nochmal Richtung Süden aufgebrochen, da wir den südlichsten Teil von Giethoorn noch nicht gesehen hatten. Zuerst also unseren See „Bovenwijde“ bis an das südliche Ende und dann in die „Hoosjesgracht“. Den richtigen Abzweig in die „Bovenboersevaart“ erwischen und weiter in die „Zuidergracht“. Und schließlich kommt man am südlichsten Ende des Dorfes an.

Seerosen in der Gracht
Schwäne in der Gracht

Auf unserer Tour haben wir sehr viele, verschiedene Seerosen in den Grachten gesehen. Auch gab es dort wieder eine Menge verschiedener Vögel, z.B. Raben, Schwäne und so weiter. Da wir zwischendurch den Nationalpark verlassen haben, wurden die Flächen neben den Grachten auch bewirtschaftet und es roch nach frisch gemähten Rasen.

Rhododendren

Im Dorf haben wir auch wieder schöne gepflegte Gärten mit verschiedenen Blumen gesehen. Unter anderem auch sehr große hohe Rhododendren.

Auf dem Rückweg haben wir noch die letzten Einkaufssachen mitgebracht.

Wir waren dann lecker Pizza essen im „Ristorante Fratelli“. Zu Hause angekommen, ging es dann auf die Couch, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen haben.

Giethoorn 2019 – Tag 8 – Fahrradtour Blokzijl Runde

Heute haben wir uns eine Fahrradtour vorgenommen Ziel, war der schöne Ort Blokzijl.

Wir haben Giethoorn im Norden verlassen um nicht über die schmalen, steilen Holzbücken zu müssen. Dann ging es an der Hauptstraße Richtung Süden bis „Blauwe Hand“. Von dort über den Damm zwischen „Beulakerwijde“ auf der einen und „Belterwijde“ und „Boschwijde“ auf der anderen Seite.

Weiter ging es durch den kleinen Ort „Sint Jansklooster“ und anschließend Richtung Blokzijl. Der Weg nach Blokzijl verlief erst neben einem Damm und später auf einem Damm entlang. Hier haben wir viele Tiere gesehen. Einen Greifvogel, ein Lämmchen mit seiner Mutter, einen Reiher und eine Gänsefamilie.

In Blockzijl angekommen haben wir uns den Hafen angesehen und einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Hier stehen noch viele alte Häuser, teilweise aus dem 17. Jahrhundert.

Ein weiteres Highlight in Blokzijl ist die Schleuse. Das Treiben an der Schleuse haben wir uns gemütlich aus dem Café „Sluiszicht“ angeschaut. Zur Stärkung haben wir uns einen „Pannenkoek spek/kaas“ (Superlecker!) geteilt.

Jetzt ging es auf den Rückweg Richtung „Dwarsgracht“. Hier haben wir uns leider verfahren und sind drei Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Nachdem wir das Stück zurückgefahren sind, haben wir den Abzweig nach Jonen gefunden. In Jonen ging es mit einer Fähre über die „Walengracht“. Jonen ist nur über die Fähre, über das Wasser oder über den Radweg erreichbar. Die Einwohner stellen ihre Autos an der Fähre ab.

Dwarsgracht Radweg

Die Tour führte uns durch den Ort „Dwarsgracht“, der Giethoorn ziemlich ähnlich ist. Nur sind hier weniger Brücken über den Kanal in der Mitte und zum Glück nicht so viele Touristen. Hier haben wir ein Päuschen im Restaurant „Otterskooi“ eingelegt. Hier kann man auf der schönen Terrasse am Kanal sitzen.

Marcel auf Brücke

Wir waren jetzt schon ziemlich K.O. und wollten nur noch nach Hause und runter vom Sattel. Das letzte Stück in Giethoorn mussten wir schieben, weil hier wieder so viele Touristen unterwegs waren.

Wir haben dann nur noch am Imbiss ein halbes Hänchen und ein paar Rippchen gegessen.

Giethoorn 2019 – Tag 7 – Ausspannen

Heute haben wir den Tag wieder mit dem Brötchenservice begonnen und dann noch etwas rumgegammelt. Was auch gut so war, da es angefangen hat, kurz zu regnen. Obwohl es gar nicht angesagt war. Naja, heute wollten wir es ja sowieso etwas ruhiger angehen lassen.

So um ca. 13:00 Uhr rum, sind wir dann doch noch mal etwas spazieren gegangen. Dabei haben wir uns noch drei Souvenirläden angeschaut. Zurück gab es eine Kleinigkeit zu essen. Sandwich und überbackenes Brot. Dann hieß es weiter entspannen.

Abends hat Marcel noch schnell die Brötchenbestellung für den nächsten Tag aufgegeben und eine Tüte Pommes mit nach Hause gebracht. Denn wir hatten keine Lust mehr groß Auszugehen.

Giethoorn 2019 – Tag 6 – Bootstouren

Heute hatten wir wieder den Brötchenservice. Nach den Städtetouren der letzten beiden Tage wollten wir heute mit dem Boot fahren. Deshalb haben wir ein bisschen länger geschlafen.

Die erste Bootstour führte uns durch den Nationalpark „Weerribben Wieden“. Diesmal aber die Tour im Süden, da wir die letzte Bootstour im Norden gemacht haben.

Auf dem Weg durch die Grachten haben wir Reetballenhaufen, kleine Mühlen, eine Kuhherde, diverse Vögel, darunter einen Greifvogel und viel Wiesen und Wasser gesehen.

Ganz in Süden der Tour stand ein Aussichtsturm, an dem wir angelegt haben um die Aussicht zu genießen und ein paar tolle Fotos zu machen.

Blick über Weerribben

Da die Batterieanzeige des Boots nicht richtig funktionierte, haben wir es erstmal bei der kleinen Runde belassen und sind wieder nach Hause.

Nach einer Stunde Pause und Batterien nachladen, funktionierte die Batterieanzeige auch wieder. Jetzt stand der zweiten kleinen Tour nichts mehr im Wege.

Ausflugsboot

Es ging diesmal südlich durch den Ort. Von dort auf den Großen „Kanaal Beukers-Steenwijk“. Hier hat uns ein großes Ausflugsboot überholt. Von dem Kanal ging es wieder in den Ort. Wir haben noch einen kleine Zwischenstopp beim Supermarkt eingelegt und uns auf den Heimweg gemacht.

Nach kurzem Aufwärmen sind wir noch etwas essen gegangen.

Giethoorn 2019 – Tag 5 – Alkmaar

Heute haben wir den ersten Tag ohne vorhergesagten Regen. Eigentlich perfekt für eine Boot- oder Radtour. Aber heute ist Freitag, und in Alkmaar ist heute Käsemarkt. Da wir nächsten Freitag ja schon wieder abreisen, war das schon länger für heute eingeplant.

Alkmaar ist ca. 150 KM von Giethoorn entfernt. Wir haben uns die nördliche Route, über den Damm zwischen dem „Ijsselmeer“ und „Waddenzee“ (Nordsee), ausgesucht. Von der Autobahn hat man eine schöne Sicht auf das Ijsselmeer, von der Nordsee hingegen sieht man natürlich fast nichts, da man ja hinter dem Deich entlangfährt.

Waaggebouw

Dort angekommen haben wir am südlichen Rand der Altstadt geparkt, und sind wir erstmal in Richtung „Waaggebouw“ (Waage-Gebäude) gegangen. Es ist ein ziemlich imposantes Gebäude, in dem auch die Touristeninformation untergebracht ist. Hier haben wir uns wieder ein Stadtwanderung-Heftchen geholt.

Auch das „Kaasmuseum“ ist dort im Gebäude. Hier haben wir uns über die Käseherstellung von früher bis heute informiert. Ausgestellt wurden nicht nur alte Werkzeuge zur Käseherstellung, es gab auch einige interaktive Elemente an Tablets usw.

Käsemarkt Alkmaar

Aus dem Museum hat man auch eine gute Sicht auf den großen Marktplatz vor der
„Waaggebouw“. Hier wurde gerade der Käsemarkt abgehalten. Heutzutage nur noch aus traditionellen und touristischen Zwecken. Früher aber war er mal der Größte in Holland.

Nun ging unser Rundgang los. Die Wanderung führte durch die Altstadt, an den Grachten entlang und an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Da war zum Beispiel: ein Haus mit einer Kanonenkugel in der Fassade, der Fischmarkt Platz oder die „Mühle von Piet“.


Wildemanshofje

Auch konnten wir den „Wildemanshofje“ bewundern. Es ist ein schön angelegter, grüner Innenhof, wobei dort nur ledige Damen wohnen. Natürlich haben wir uns eine kleine Pause im „Het Gulden Vlies“ gegönnt, wo es leckeren selbstgemachte Apfelkuchen gab.

Als wir in Giethoorn angekommen sind, haben wir unsere Sachen nach Hause gebracht. Dann sind wir ins „Eetcafé Giethoorn Burgers & Grill“ essen gegangen. Das Lokal ist direkt hier am Vakantie Park. Man bekommt hier einen Zettel, auf dem man ankreuzen kann, was man auf seinem Burger haben möchte und welche Beilagen dazu.

Danach ging es nach Hause und auf die Couch. Wir haben noch ein paar Runden Qwixx gespielt, bevor wir ins Bett gegangen sind.

Giethoorn 2019 – Tag 4 – Zwolle und Kampen

Heute ging es mal mit dem Auto raus aus Giethoorn. Auf dem Plan Standen Zwolle und Kampen. Zwolle liegt gute 30 KM südlich von Giethoorn und ist eine alte Hansestadt.

Waanders in de Broeren

Wir haben nördlich des Stadtkerns geparkt und sind als erstes zur „Broerenkerk“ (Brüderkirche) gegangen. In der Kirche ist als erstes Highlight ein Buchladen namens „Waanders in de Broeren“. Hier ist auch eine Touristen Information. Dort kann man sich für 3,50 € ein kleines Heftchen mit einem Stadtspaziergang kaufen. Der Stadtspaziergang beschreibt eine Route an den vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Zu den 30 Sehenswürdigkeiten gibt es jeweils kurze erklärende Texte.

Stadtmauer von Zwolle

In Zwolle steht noch einiges von der alten Stadtmauer, sowie einige Türme und Tore von der alten Stadtbefestigung. Das bekannteste ist das „Sassenpoort“ (Sachsentor).

In der Innenstadt stehen auch noch sehr viele Mittelalterliche Häuser mit Ihren schönen Giebeln.

Erzengel Michael aus Glas

Zantral gelegen steht die „Grotekerk“ oder auch „St. Michaelskerk“ auf einem großen Platz. Vor der Kirche steht eine Glasskulptur des Erzengels Michael, die besonders gut aussieht, wenn sie von der Sonne angestrahlt wird.

Natürlich haben wir auch Schokolade in der „Bonbonnerie Borrel“ gekauft. Hier wird auch zum Teil direkt hinterm Tresen produziert, sodass man sehen kann was man da isst. Auch Bonbons aus dem „Zwols Balletjeshuis“ haben wir uns besorgt. Auch hier wird selbst und traditionell hergestellt.

Insgesamt hat der Rundgang ca. 3 Stunden gedauert, wobei wir natürlich zwischendurch eine Pause in einem der vielen Cafés gemacht haben.

Schiffe in Kampen

Weiter ging es in die nächste Hansestadt: Kampen. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man hier schöne Schiffe sehen kann. Kampen liegt nur ca. 12 KM nordwestlich von Zwolle an der „Ijssel“.

Allmählich hatten wir auch Hunger und sind im „De Stadsherberg“ eingekehrt um, unsere Mägen zu füllen. Das Essen war sehr lecker. Zudem hatten wir noch Ausblick auf die große Zugbrücke über die „Ijssel“, die sich sogar einmal öffnete, um ein Segelboot durchzulassen. Ansonsten war es wirklich erstaunlich wie viele Radfahrer über die Brücke fuhren.

‚t kleinste Huisje

Nach dem Essen haben wir uns noch „‚t kleinste Huisje“ angeschaut und sind dann schnell weiter zum Auto. Es regnete inzwischen. Und auf der Rückfahrt hat es dann richtig geschüttet.

Giethoorn 2019 – Tag 3 – Giethoorn Süden

Heute haben wir mal den Brötchenservice ausprobiert. Die bestellten Brötchen konnten wir um 9:00 Uhr an der Rezeption abholen. Zu meinem Erstaunen waren die Brötchen sogar warm, zudem schmeckten sie auch noch gut. Der einzige Nachteil ist nur, dass man die Brötchen nicht vor 9:00 Uhr bekommt. Wenn man einen längeren Ausflug vorhat ist das evtl. ein bisschen spät.

Die Wettervorhersage hatte ab Mittag Regen eingeplant, zudem war es sehr windig. Deshalb haben wir beschlossen, nur am Vormittag eine kleine Runde durch den Süden von Giethoorn zu gehen.

Giethoorn Brücken

Im Süden sieht Giethoorn auch nicht anders aus als im Norden. Auch hier sind wir an der Hauptgracht entlang gegangen, die wir des Öfteren über die typischen Brücken queren mussten. Auch hier stehen wunderschöne alte Häuser mit schönen Gärten.

Als wir genug von der Latscherei hatten sind wir an der Hauptstraße wieder zurück nach Norden gegangen. Wir sind noch kurz in den Supermarkt, um Briefmarken zu kaufen, damit wir die Postkarten auch wegschicken können. In einen kleinen Käseladen sind wir auch noch gegangen. Dort konnte man verschieden Käsesorten probieren.

Milchkannen in Giethoorn

Anschließend haben wir noch das „‚t Olde Maat Uus“ besucht. Also das alte Haus von Maat. Maat war Bauer in Giethoorn und sein altes Haus ist jetzt ein Museum über Giethoorn. Wir haben viel über die Geschichte des Ortes und der Region erfahren und man konnte sich anschauen wie die Menschen hier früher gelebt haben.

Inzwischen wieder hungrig ging es wieder nach Hause. Der Regen kam zum Glück auch verspätet sodass wir trocken geblieben sind. Den Rest des Tages haben wir in der Bude verbracht da es regnete und stürmte.

Giethoorn 2019 – Tag 2 – Bootstour

Enten füttern

Heute haben wir nach dem Aufstehen erstmal ein bisschen gefrühstückt und unsere Haustiere gefüttert. Danach haben wir unsere Bestellung beim Brötchenservice aufgegeben. Jetzt waren wir auch schon bereit für unsere Tour.

Mit dem Boot ging es durch Giethoorn nach Norden an den vielen schönen Häusern vorbei und unter vielen kleinen Brücken hindurch. Alle Häuser haben hier sehr gepflegte Gärten und englischen Rasen. Man könnte meinen es müsste holländischer Rasen heißen und die Engländer haben sich das nur abgeschaut.

Nördlich des Orts ging es mehr durch die Natur und im Osten wieder zu dem See namens „Bovenwijde“ an dem unser Haus liegt. Auf dem Rückweg kamen wir an Kuhweiden und Schilfanbauflächen vorbei.

Durch den Kühlen Wind bei der Seeüberquerung waren wir etwas durchgefroren. Außerdem war für nachmittags Regen angesagt also haben beschlossen zuhause anzulegen, uns kurz aufzuwärmen, und dann Essen zu gehen.

Wir haben unsere Fahrräder geschnappt und sind nochmal zum Supermarkt gefahren um ein paar Kleinigkeiten zu holen. Auf dem Rückweg sind wir im „Canale Grande“ eingekehrt. Wie leicht zu erraten ist ein Italienisches Restaurant, da wir Lust auf Pizza hatten. Da hier noch Nebensaison ist waren wir alleine in dem Restaurant als wir ankamen, später kamen noch zwei weitere Gäste. Die Pizza hat uns super geschmeckt. Vollgefr… ging es nach Haus.

Wieder in unserem Haus habe ich erstmal ein Mittagsschläfchen gemacht und Nicole hat Postkarten geschrieben. Als ich wieder wach war, habe ich noch Reisetagebuch geschrieben und wir haben das Wetter studiert und ein wenig für die nächsten Tage geplant.

Giethoorn 2019 – Tag 1 – Anreise und so …

Heute ging es um 7:15 los nach Giethoorn. Giethoorn liegt im Nationalpark „Weerribben Wieden“ und ca. 80 KM von der Deutschen Grenzen. Um ca. 11:30 Uhr waren wir schon da. Das Navi hatte uns zu einem Parkplatz geführt von dem es dann zu Fuß weiterging. Wir mussten einmal durch den Ortskern bis wir an der Rezeption der Ferienhausvermietung waren. Unser Ferienhaus konnte erst ab 15:00 Uhr bezogen werden aber wir konnten schonmal auf den richtigen Parkplatz der näher am Ferienhaus lag.

Haus in Giethoorn

Auf dem Parkplatz habe ich dann erstmal die Fahrräder abgebaut die wir auf dem Fahrradträger mitgenommen haben. Mit den Fahrrädern sind wir erstmal zu unserem Haus gefahren, haben die Räder dort abgestellt, und das Haus von außen begutachtet.

Hauptgracht

Im Anschluss haben wir die Touristeninformation gesucht. Die Suche führte uns wieder am ersten Parkplatz vorbei, die Hauptgracht entlang bis zur Hauptstraße und dem Kanal. Also ein Fußmarsch von ca. einer halben Stunde. Hier ist ein kleiner Supermarkt, einkaufen mussten wir ja auch noch. Aber den Einkauf eine halbe Stunde schleppen wollten wir natürlich nicht.

Auf dem Rückweg zum Haus sind wir dann an einem Imbiss „Recreatiebedrijf Geythorn“ hängen geblieben. Mittlerweile hatten wir vom rumlatschen Hunger bekommen. Nicole hatte ein Schnitzel mit Pommes und Salat, ich einen Cheeseburger mit Pommes.

Nun war es endlich soweit wir konnten unsere Koffer aus dem Auto holen und Einchecken. Also wieder zum Parkplatz latschen und zurück zur Ferienhaussiedlung, laut Karte ein weg von 400 Metern. Direkt nachdem wir die Koffer ins Haus gebracht hatten, gab es die Einweisung in das Elektroboot. Ich habe noch die restlichen Sachen aus dem Auto geholt während Nicole schon ausgepackt hat.

Einkaufen mit Boot

Jetzt mussten wir nur noch einkaufen. Doch gerade als wir soweit waren hat es angefangen zu schütten und wir haben erstmal abgewettert. Um ca. 18:15 hat der Regen dann aufgehört und wir haben das Boot klar gemacht. Direkt hinter dem Supermarkt gibt es einen Anleger und das Boot steht ja direkt vor der Tür. Auf diese Weise hat man also am wenigsten Schlepperei.

Kaum wieder zuhause fing auch der Regen wieder an. Nun war uns das aber egal wir haben was gemütliches angezogen und Abendbrot gegessen. Zum Abschluss des Tages habe ich noch das Reisetagebuch geschrieben und Nicole hat Postkartentexte vorbereitet.