Urlaub Ungarn 2016 – Tag 16 – Abreise Wien und Ankunft Hannover

P1020012Nun müssen wir unsere neue große „Wohnung / Schloss“  verlassen.Früh am Morgen ging es schon wieder aus Sachen packen, denn der Urlaub war schon fast wieder vorbei und wir musste ja noch zurück nach Hannover. Danach sind wir Frühstücken gegangen und haben eine Bäckerei gesucht, wo wir belegte Brötchen mitnehmen P1020010konnten. Naja, am Ende ist es ein belegtes und ein einfaches Brötchen geworden. Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir noch in einer anderen Bäckerei, dort haben wir eine Käse- und eine Käsespeckstange noch mitgenommen. Zurück haben wir nur noch Ausgecheckt und sind dann losgefahren. Kleiner Tipp man sollte das „Navi“ schon im Hotel starten, da es durch die hohen Gebäude in Wien schlechten Empfang auf der Straße hat.

P1020091

Als wir aus Wien raus waren, ging es nur noch über die Autobahnen Richtung Deutschland. Eine etwas langweilige Strecke. Aber nahe Regensburg hatten wir ein Erlebnis. Dort sind wir in eine Verkehrskontrolle gekommen und hatten ein Problem. Denn den Polizisten viel unser „falsches“ Kennzeichen am Fahrradträger auf. So ein Mist, die ganze Zeit über lief alles gut, aber kam in Deutschland. Tja, was soll es. Wir konnten es ja nicht mehr ändern. Die Polizisten mussten sich erst mal schlau fragen am Funk, was jetzt zu tun war. Die haben dann alles aufgeschrieben und Fotos gemacht. Gott sei dank, mussten wir den Träger nicht auf dem Parkplatz lassen, sondern durften, nachdem wir die Kennzeichen getauscht haben, ihn mitnehmen. Das wäre vielleicht doof gewesen, Träger und Fahrräder auf einem Parkplatz lassen.

Es ging also weiter, nachdem wir etwas Strecke gemacht hatten, haben wir auf einen Rastplatz bei „Bürger King“ etwas gegessen.

Als wir dann endlich in Hannover waren, sind wir erst noch zu Imre gefahren. Dort haben wir noch ein wenig gequatscht. Danach ging es dann nach Hause, wo wir nur ein paar Sachen aus dem Auto geräumt haben, da es schon nach 22.00 Uhr war und wir doch recht müde waren. Nun nur noch ins Bett gefallen und geschlafen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 15 – Wien, Schönnbrunn und Hofburg

P1020020Heute Morgen waren wir etwas ausgeruht und nach dem Frühstück sind wir gleich zur Bahnhaltestelle „Roßauer Lände“ gegangen und haben uns ein 24 Stunden Ticket geholt. Dann sind wir zuerst nach Schönnbrunn gefahren. Dort war es ziemlich windig und kühl.

Als erstes haben wir das Schloss besichtigt, wo wir über Audioguides viele Informationen bekommen haben. Es waren insgesamt 40 Räume.

P1020038Da Marcel eine Erkältung P1020041hatte, ist Nicole alleine ins „Kindermuseum“ gegangen. Dort konnte man viel sehen und auch anfassen. Auch die Kleidung der Kinder konnte man da sehen, ob P1020050P1020048Herrschaftlich oder Bediensteter.

 

 

P1020058Sogar einen BP1020057lick ins Kinderzimmer mit Spielsachen gab es dar.

 

 

Danach sind wir zusammen in die „Wagenburg“ gegangen, wo man viele verschiedene Kutschen und sonstige Fortbewegungsmittel sehen konnte.

Nun mussten wir uns erstmal Stärken und das haben wir im Restaurant „Kutschergewölbe Schönnbrunn“ getan. Nicole hat ein Wiener Schnitzel und Marcel ein Cordon Blue.

P1020087Dann sind wir noch in die „Hofburg“ gefahren. Dort haben wir uns erst die „Silberkammer“ angesehen. Da sind viele verschieden Bestecke und Teller längst vergangener Zeiten zu sehen.

 

Es ging dann ins „Sisi Museum“ über, wo die geschichtliche Seite der Kaiserin Elisabeth anzuschauen war.

Weiter ging es in die „Kaiserappartements“, wo unter anderem die Gemächer von Kaiser Franz Joseph 1. und Kaiserin Elisabeth, Speisesaal und noch mehrere andere Räume zusehen waren.

Danach haben wir uns im „Café Hofburg“ etwas getrunken und Kuchen gegessen. Anschließend wollten wir noch in die „Spanische Hofreitschule“, doch die war schon geschlossen. Also sind wir zurück ins Hotelzimmer und haben uns ausgeruht. Es sollte ja morgen früh wieder nach Hause gehen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 14 – Abreise, Papa, Fertöd, Anreise Wien

Heute morgen haben wir noch schnell die letzten Sachen zusammen gepackt, uns Brötchen geschmiert und sind auf nach Wien gefahren. Allerdings haben wir einen Zwischenstopp in Papa gemacht, wo wir uns das „Esterházy Kastely“ angesehen haben.

P1010986Zu erst haben wir die Dauerausstellung besichtigt, denn wir hatten noch Zeit, da die Führung erst später begann. Dort wird von einer „Hofdame“ eine kleine Führung durch verschiedene Räume gemacht. Unter anderem auch die Privaträumen der „Herrschaften“, die auch zu sehen sind und uns verschieden Darstellungen geboten haben. Was sehr interessant war. Auch gibt es eine Kristallausstellung.

P1010988Unser zweiter Stopp war in Fertöd, wo das Schloss „Esterházy “ steht. Auch hier geht es nur mit Führung durch die Räume, wobei die nächste Führung in Ungarisch war, aber wir haben einen deutschen Beschreibungs Zettel bekommen. Sodass wir auch nachlesen konnten, was es mit den einzelnen Räumen auf sich hatten. So zum Beispiel der Prunksaal mit seinem Deckenfresko. Denn Apollo bringt die Sonne auf dem Sonnenwagen in den Himmel und egal aus welcher Richtung man schaut, so gucken die vier Pferde einen immer an.

P1010989

P1010994

 

Oder der Sommerspeisesaal mit seinen Möbel.

 

 

P1010997

 

Auch das Schlafzimmer des Fürsten haben wir uns angesehen.

 

P1020001

 

und den „Sala Terrena“ (Gartensaal) aus dem 18. Jhts., wo man eine Grotte ansehen konnte.

 

Danach sind wir dann nach Wien gefahren und haben eingecheckt. Nach einer kurzen Ausruhphase sind wir zur Bank und dann haben wir im Restaurant „Rebhuhn“ etwas gegessen. Nicole ein Schweinewienerschnitzel und Marcel ein Kalbswienerschnitzel. Nachdem anstrengenden Tag ruhen wir uns nur noch aus.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 13 – Einkaufen, Packen

Wir nehmen uns und unserer Familie immer gerne etwas aus dem jeweiligen Reiseland mit, um ein Stück des Urlaubs mit in die Heimat zu nehmen.

Diesmal hatte unser Freund Imre gefragt,ob wir ihm ein bisschen aus seiner Heimat mitbringen können. Platz war im Auto ja genug also war das kein Problem. Dafür haben wir von ihm auch ein paar Tipps zum einkaufen bekommen.

Als erstes waren wir in Tapolca, hier haben wir im Supermarkt ein paar Kleinigkeiten gekauft, z.B. Frische Ungarische Paprika. Die Ungarische Paprika kann mit mit unserer hier ja nicht vergleichen. Für Imre haben wir auch noch ein bischen geröstete Schwarte mitgenommen, etwas was ich in Deutschland noch nie so gesehen hatte. Natürlich durfte aber auch die ungarische Wurst nicht fehlen und Palinka und Unikum sind natürlich auch Pflicht.

P1010978Weiter ging es zu einer Weinkommune in der Nähe von Badacsony-Tomaj die uns Imre empfohlen hat. Wir hatten eine Beschreibung von Nicole bekommen, haben das aber trotzdem nicht auf Anhieb gefunden, da sich der Name Wohl geändert hat und die alten Schilder nicht mehr lesbar waren. Hier haben wir Imres alten Freund Soli getroffen, der uns auch Wein  probieren lassen hat. Für Nicole haben wir also ein bisschen Muskatly mitgenommen.

P1010982Danach sind wir nach Badacsony gefahren. Dort haben wir etwas leckeres bei „Zöld Lajosne“ gegessen, auch ein Tipp von Imre. Der ungarische Imbiss wird von Christian geführt und hat echt Leckere Kleinigkeiten zu Essen. Ich habe dort eine ungarische Bratwurst gegessen die man auch nicht mit unserer vergleichen kann. Außerdem haben wir uns den Hafen und ein paar kleinere Geschäfte angeschaut, um evtl. noch ein paar kleine Souvenirs zu finden.

P1010981

Als wir wieder zurück auf dem Platz waren, ging es ans Packen. Da wir morgen nach Wien aufbrechen wollen. Abends haben wir noch mal auf dem Platz gegessen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 12 – Gammeltag, Baden

Heute haben wir mal nichts gemacht, sondern nur rum gegammelt. Und natürlich waren wir auch wieder im Balaton um uns abzukühlen.

Auf dem Campingplatz wurde so langsam die Saison beendet. Das Restaurant hat schon angefangen ein paar Tische abzubauen und für die nächste Saison wieder hübsch zu machen, einige Treppen die in den Balaton führen wurden schon herausgenommen und der Gemüse und Souvenir Laden haben auch schon Dicht gemacht.

Die Camper wurden auch immer weniger und nur wenige gingen noch baden im Balaton. Obwohl wir nicht wirklich oft im See waren, hatte ich das Gefühl es gab nur wenige die öfter am Baden waren. Dafür gab es aber einige Angler die Ihre Ruten in den See hielten.

Abends haben wir dann auf dem Platz etwas gegessen.

P1010957

P1010958

 

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 11 – Gödöllő, Budapest

Heute Morgen ging es zeitig los, da wir zum Schloss nach Gödöllő gefahren sind. Die Fahrt dorthin dauert von Révfülöp etwa 2,5 Stunden.Dort angekommen, haben wir das Schloss besichtigt.

P1010932Das Schloss noch bis in die 90er Jahre als Altenheim und als Kaserne für Russische Truppen benutzt. Seit dem wird das Schloss langsam renoviert und als Museum genutzt. Die Renovierungsarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen, aber man kann schon eine Menge besichtigen. Das Museum zeigt wie die Räume damals aufgebaut, verziert und Ausgestattet waren. Die Original Ausstattung wurde leider nach dem Krieg fast vollständig Zertört.

P1010943Weiter ging es nach Budapest, die Fahrt von Gödöllő dauert ca. 30 min. In Budapest haben wir erst einmal im Auto fest gesessen, da es einen plötzlichen Wolkenbruch gab. Wir haben auf der Buda-Seite am Fusse der Elisabeth-Brücke geparkt. Als es endlich auf gehört hatte, haben wir uns auf dem Weg zum Burgmuseum gemacht. Was nicht so ganz einfach zu finden war, da es nicht direkt an der Straße liegt, sondern man ein paar Treppen, eine Rolltreppe und einen Aufzug benutzen muss. Um dann erstmal eine schöne Aussicht auf die Stadt zu genießen und eine Treppe im Innenhof runter zu gehen.

P1010946Im Museum ging es dann auch Treppauf, Treppab, sodass man fast zwei Stundenlang im Museum ist. Man geht hier z.B. durch verschiedene Kellerräume, die das Aussehen der Burg zu den Verschiedenen Zeiten zeigen. Im Museum sind auch viele verschiedene Dinge Ausgestellt, von Gotischen Statuen über Münzen bis hin zu einem 70er Jahre Wohnzimmer.

P1010952Da wir es nun schon recht spät war, haben wir beschlossen nach Révfülöp zurückzufahren, wir hatten ja noch 2,5 Stunden fahrt vor uns. Auf dem Weg zurück haben wir und noch eine alte Dampflok angeschaut die an einem Bahnhof an der Stecke Stand.

Wir bekamen wir dann aber so langsam Hunger, so dass wir zum Essen in der „Kerekedi Csárda“ direkt an der 71 eingekehrt sind. Wie für eine Csárda üblich gab es hier auch traditionelle Ungarische Küche. Nicole hatte eine Gefüllte Paprika, ich hatte Schweinemedaillons im Speckmantel.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 10 – Grillen & Letscho

Heute sind wir noch mal in den Ort gefahren, denn zum Grillen braucht man ja auch Fleisch. Also nix wie hin zum Fleischer, tja nur leider hat er Montags geschlossen. Dann haben wir eben beim kleinen Supermarkt etwas Fleisch geholt. Die Auswahl dort ist nicht sehr groß, aber wir haben ein paar Scheiben Minutensteaks bekommen.

Wieder im Mobilheim angekommen, war es wieder so warm, dass wir uns eine kleine Abkühlung im Wasser gegönnt haben.

Danach haben wir uns Letscho selbstgemacht, wir hatten ja noch Paprika und Tomate übrig. Also die Tomaten blanchieren, pellen und alles schnippeln (Marcel). Natürlich musste auch der Grill noch aufgebaut werden (Nicole). Das Letscho musste dann ja einige Zeit vor sich hin köcheln, in der Zeit konnte die Kohle schon mal durchglühen.

Später haben wir nur noch den Abend bei Bier und Wein ausklingen lassen.

P1010970

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 9 – Radtour durchs Kalibecken

Heute hatten wir uns eine Radtour vorgenommen und zwar ins „Káli Mendence“. Das Kalibecken ist nicht etwa wie man es vermuten könnte, ein Salzbecken oder eine Salzwüste, sondern eine Ebene umbrandet von Vulkanischen Hügeln.

Gestartet sind wir von unserem Campingplatz und die erste Station sollte der Aussichtsturm von Rèvfülöp sein. Nach einem anstrengenden Aufstieg zum Parkplatz für den Aussichtsturm merkten wir, dass der weitere Weg eher zum Wandern als zum Fahrradfahren war. Obwohl uns die Radfahr-App uns diese Route auch zum Radfahren anzeigte. Die Treppen waren ein eindeutiges Zeichen. Wir beschlossen den Aufstieg nicht zu Fuß fortzusetzen, sondern zum nächsten Ziel auf unserer Route zu fahren. Wir hatten ja schließlich noch 30 KM vor uns.

imageWir fuhren dann zum dem Dorf „Kövágóőrs“, hier haben wir uns außer den alten Häusern, die Kirche angeschaut und wollten eigentlich ins Gasthaus „Káli Vendéglö“. Das Gasthaus macht aber erst um 12:00 Uhr auf, es war aber erst 11:00 Uhr.

 

imageWeiter ging es zum kleinen Ort „Kékkút“, vor dem Ort ist das Abfüllwerk des Theodora Mineralwassers. Hier kann man sich auch an einem kleinen Brunnen die Flaschen wieder auffüllen und dabei auf Info-Tafeln etwas über die Entstehung des Wassers lesen. Also den Vulkanischen Ursprung und wie das Wasser durch die verschiedenen Felsschichten die Mineralien aufnimmt. Am Ende des Dorfes steht ein altes reetgedecktes Haus. Das „Egyed“-Haus von 1799 ist ein kleines Heimatmuseum. Leider war das Haus geschlossen und durch ein Fenster könnte man sehen, wie die Dachbalken schon gestützt werden mussten.

Weiter ging es in den Ort „Salföld“. In dem Ort haben wir uns als erstes die Biomeierei angeschaut. Es ist aber nicht nur eine Meierei, sondern ein ganzer Bauernhof, den man hier besichtigt. Auf dem Hof werden etliche Tiere gehalten. Von Pferden über Rinder, Schweine, Esel, Hühner, Puten bis natürlich zu den Hunden und Katzen, die es wohl auf jedem Bauernhof gibt.

image

 

imageDie Tiere werden aber dort nicht nur gehalten, es gibt dort auch Info-Schilder mit den Rassen und Infos zu den Tieren. Interessant waren z.B. die Ungarischen Hunderassen.

 

In einem Gebäude hingen auch viele Fotos, immer ein altes und dazu ein neues aus der gleichen Perspektive. Hier könnte man schön die Veränderungen der Landschaft, Häuser, usw. sehen.

Einen Kurzen Abstecher zur Kirche direkt gegenüber und dann weiter zu einem kleine Gasthaus „Patja Galéria“. Das Gasthaus war einmalig, man denkt man sitzt bei einer Ungarischen Familie zu Gast im Garten in dem Gegrillt wird.

imageWeiter ging es zu dem Steinernen Meer, durch eine Eiszeit liegen hier überall große Steine rum. Eigentlich wollten wir uns noch eine alte Klosterruine anschauen, wir haben sie aber nicht gefunden.

 

Der nächste Ort war „Mindszentkálla“ am Fuße des „Kopasz-hegy“ (kahler Hügel), ein Weinort.

imageWeiter ging es nach „Szentbékkálla“, auch hier wie in jedem der Orte eine markante Kirche. Aber hier ist auch noch ein zwei Kilometer langes Stück des Steinernen Meers erhalten. Wir waren aber inzwischen so ausgelaugt durch die Hitze, das Quecksilber war inzwischen auf über 30 Grad geklettert, und durch die Hügelige Route mit immer wieder kleinen Anstiegen im zweistelligen Prozentbereich. Also haben wir den Rundgang durch das Steinerne Meer auch gelassen.

Weiter ging es nach „Köveskál“, hier sind schöne alte Haüser an der Hauptstraße zu bestaunen.

Zurück ging es wieder über „Kövágóőrs“ nach „Révfülöp“ und zu unserem Campingplatz.

Nach der doch anstrengenden Radtour haben wir es nur noch in das Restaurant auf dem Platz geschafft und den Tag mit einem Essen abgeschlossen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 8 – Einkaufen Tapolca, Gammeltag

Eigentlich haben wir wieder das gleiche wie gestern getan, nämlich nichts. Bis auf eine kleine Ausnahme: Unsere Vorräte waren so langsam erschöpft und wir mussten für Nachschub sorgen. Wir fahren hier zum einkaufen nach Tapolca, hier im Ort ist nur ein sehr kleiner Laden und in Tapolca gibt es einen großen Penny, einen Aldi und den riesigen Tesco.

Diesmal waren wir im Tesco, das kann man bei uns mit Real vergleichen. Wir wollten nämlich ein bisschen mehr als nur Lebensmittel kaufen.

Unsere Lichtsituation auf der Terrasse gefiel uns noch nicht so richtig. Wir haben eine Außenlapme am Mobilheim, aber die ist uns zu hell und ungemütlich. Die Kerze, die wir beim letzten Mal besorgt hatten, hat zu große Probleme bei Wind. Wir haben also eine kleine Laterne für Teelichter besorgt.

Wir wollten auch mal auf dem Platz Grillen. Dazu fehlte uns nur Holzkohle, Grillanzünder und – ach ja, wir hatten gar keinen Grill.

Auch sind wir wieder ein bisschen näher an den Luxus gekommen und haben uns nicht nur einen schnöden Salzstreuer, sonder gleich eine kleine Salz- und eine Pfeffermühle besorgt.

Und gleich um die Ecke sind wir dann noch in den „über 18 Laden“. Der Laden ist aber nicht etwa rot beleuchtet, sondern ist verstaatlicht und verkauft Tabakwaren.

Essen waren wir auf dem Platz, das Grillen haben wir uns noch aufgehoben, da wir zum Örtlichen Schlachter wollten um unser Grillgut zu holen, aber der hat Montags geschlossen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 7 – Badetag

Wir haben an diesem Tag mal nichts unternommen , sondern waren einfach nur am Strand und haben im Balaton gebadet.
Also Schreib ich mal ein bisschen über dies und das.

Morgens hole ich hier immer Brötchen im Minimarkt auf dem Platz. Es gibt hier Mohnbrötchen, Sesambrötchen, normale Brötchen und Hörnchen. Alle haben eins gemeinsam: Sie sind etwas pappig, also nicht mit unseren zu vergleichen. Ein normales Brötchen und ein Hörnchen kostet hier 30 HUF, ein Sesam oder Mohn kostet 60 HUF. Das sind 10 bzw. 20 Cent. Die Brötchen sind dafür aber größer als bei uns.

Wenn man mal wieder nach langer Zeit Camping macht erlernt man wieder neues bzw. altes erneut. Ich versuche mich schon den ganzen Urlaub an dem perfekten Frühstücksei und das ohne Eierkocher. Als erstes galt es herauszufinden, wie lange so ein Ei den kochen muss und legt man das Ei ins kalte oder kochende Wasser? Hier hat die Internetrecherche geholfen (Wie hat man das früher ohne Internet gemacht? Hat man sich echt die Blöße gegeben einen erfahrenden Campingnachbarn zu fragen? Oder sind uns diese Banalitäten erst entfallen seit es das Internet gibt?). Auch das Anpiecksen des Ei wirkt ein wenig improvisiert, denn das sinnvollste Werkzeug dafür, dass mir zur Verfügung steht ist eine Nähnadel.

Zum Frühstück gibt es bei uns also immer Brötchen, Ei, Marmelade, Nutella (ohne die kann Nicole ja nicht) und natürlich ungarische Salami und Leberwurst. Mangels Salzstreuer gibt es das Salz übrigens in einer Kaffeetasse und man nimmt sich ne Priese raus.

Camping – Raus aus dem Alltags-Miniluxus rein in den Pragmatismus.

Jetzt aber ab zum Strand. Der Strand hier ist eine Rasenfläche am See, von dort gelangt man über eine Treppe in den See.

Für mich der Perfekte Strand: Man hat keinen Sand zwischen den Zehen oder wo immer man ihn sonst noch findet, der Wind weht den Rasen auch nicht durch die Gegend, und er heizt sich auch nicht auf, sodass man sich die Füße verbrennt. Gerade wenn man sich mit Sonnenschutz eingecremt hat, fühlt man sich am Sandstrand ja gerne mal wie ein paniertes Schnitzel.

image

Die Wassertiefe nach der Treppe ist so ca. 1,30 Meter. Auch in fünfzig Meter vom Ufer ist die Wassertiefe nur 1,50 Meter. Das Wasser ist auch schön warm. Wenn man hier etwas weiter rausschwimmt, gibt es jedoch Wasserpflanzen, die echt Stachelig sind und einem beim Schwimmen im Weg sind.

Der Campingplatz „Napfény“ ist recht schön gemacht. Es ist alles ordentlich und gepflegt. Die Sanitärhäuser sind sauber und recht neu. Wir haben zwar unsere eigene Dusche und unser eigenes Klo in unserem Mobilheim. Aber die Duschen haben wir getestet, als das Gas in unserem Mobilheim morgens leer war und die Rezeption noch nicht offen hatte.

Wir sind ja in der Nebensaison unterwegs und nur noch die Bayern hatten zu Anfang noch Ferien. Dementsprechend waren auch noch ein paar Bayern hier als wir ankamen, die sind dann aber auch bald abgereist. Jetzt sind hier eigentlich nur noch ein paar deutsche Rentner und noch ein paar Niederländer und nicht zu vergessen die Ungarn selbst. Am Wochenende waren auch einige Ungarn nur für das Wochenende angereist und haben auf dem Platz für ein bisschen Bewegung gesorgt.

Die Animation, der Tretbootverleih und auch der Gemüseladen hier auf dem Platz sind schon geschlossen. Das würde sich bei den paar Leuten hier auch nicht mehr lohnen.

Ansonsten gibt es auf dem Platz noch ein Restaurant. Das Essen ist auch in Ordnung, aber außerhalb des Platzes bekommt man mehr für sein Geld geboten, z.B. das beide Ihr Essen gleichzeitig bekommen, bessere Auswahl, etc.

Es gibt hier auf dem ganzen Platz WLAN, dass man sich wie ich finde recht teuer erkaufen kann (ca. 10 € die Woche).

Jetzt bin ich ganz schön abgeschweift, aber was haben wir denn außer Baden noch gemacht? Ja, eben eigentlich nichts, außer dem was man halt so macht wenn man nichts tut: Postkarten schreiben, Reisetagebuch schreiben, Bücher lesen, Kartenspielen oder Würfeln. Und wenn einem ganz Langweilig wird, das Mobilheim durchfegen oder Müll wegbringen.

Essen waren wir heute wieder im Ort in der „Hangulat Vendéglö“.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 6 – Nagyvázsony, Tihany, Balatonfüred

imageDa wir uns gestern ja den ganzen Tag erhohlt hatten, haben wir heute wieder eine große Tour gemacht. Das erste Ziel war Nagyvázsony. Ein Ort in dem eine alte Burgruine steht und der generell auf den Erhalt der Geschichte bedacht ist. Die Besichtigunimageg der Burg war sehr interessant, in der Burg konnte man noch gut erkennen wie die Räume aufgeteilt waren. Ein Pferd wurde dort auch noch gehalten und man konnte auf den Burgturm gehen, in dem noch alte Möbel, Kleidung usw. Ausgestellt waren.

 

 

imageIm gleichen Ort haben wir anschließend noch das Post-Museum Besichtigt. In dem kleinen Museum wurde gezeigt wie die Post in Ungarn von früher bis heute funktioniert hat. Aber nicht nur die Post sondern auch die Telekommunikation wurde dort ausgestellt, von alten Telegrafen über Telefone bis zum Handy.

imageAußerdem war in dem Ort auch noch ein altes Handwerker Haus aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt. Hier konnte man sehen wie man damals gelebt und gearbeitet hat.

 

 

imageDie nächste Station war dann Tihany, die Halbinsel am Balaton. Oben von dem Kloster hat man einen herrlichen Blick auf den Balaton. Der Ort ist sehr auf Tourismus bedacht es gibt dort also viele Läden die Souvenirs verkaufen. Es ist auch der einzige Ort in dem uns asiatische Touristen begegnet sind. Es duftet in Tihany überall nach Lavendel, der auf der Halbinsel auch angebaut wird.

image

In Balatonfüred haben wir uns noch eine Höhle angeschaut. Hier war es angenehm kühl, wir hatten draußen inzwischen schon 27 Grad. Die Höhle ist relativ klein und man bekommt für die Besichtigung eine Taschenlampe und kann dann selbst die Höhle erkunden. Das ganze dauert nur ein paar Minuten.

So richtig touristisch erschlossen ist die Höhle nicht, denn man gelangt dort nur über einen Schotterweg hin und Parkplätze gibt es auch nicht.

imageVon der Höhle führt noch in Wanderweg auf den angrenzenden Hügel (315 Meter hoch). Der Weg war ca. 850 Meter lang und hat uns bei der Temperatur ganz schön ins schwitzen gebracht. Auf dem Hügel ist ein Holzturm als Aussichtsturm aufgestellt. Von dort oben hat man wieder einen herrlichen Ausblick auf den Balaton, aber auch auf das Hinterland.

image

Eigentlich wollten wir uns noch die Promenade von Balatonfüred anschauen, aber der Hunger trieb uns erst in die „Kormos Csárda“ einem Restaurant mit traditioneller Ungarischer Küche.
Wir hatten dort ein Kesselgulasch und Füredsche Schweinsroulade. Das Restaurant war zudem auch noch sehr günstig, wir haben für die beiden Gerichte plus Bier und Cola plus Trinkgeld gerade mal 4000 HUF bezahlt ( ca. 13€ ).

Nach der Wanderung und dem Essen waren wir dann ganz schön K.O. und haben beschlossen die Heimreise anzutreten ohne die Promenade zu besichtigen.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 5 – Gammeltag

Da wir ja schon recht viel unternommen hatten haben wir einfach mal einen Gammeltag eingelegt.

imageWir sind nur mit den Fahrrädern nach Révfülöp gefahren und haben uns dort die Promenade mit dem Fähranleger angeschaut. Weiter ging es zur Post denn wir brauchten noch Briefmarken und Postkarten. Gleich nebenan ist die Tourismusinformation, dort wollten wir uns nach einem Fahrplan für die Bahn erkundigen, aber es gab dort keinen zum mitnehmen. Also sind wir weiter zum Bahnhof und auch dort gab es keinen Fahrplan zum mitnehmen, aber einen Verweis auf die Internetseite wo man einen Fahrplan einsehen kann.

Da uns noch diverse Kleinigkeiten fehlten wie z.B. Klarsichtfolie sind wir noch in den kleinen Supermarkt gegangen. Die Auswahl dort ist sehr klein und wir haben nicht alles bekommen. Es gab dort z.B. keine Kerzen. Auf dem Weg zurück kurz vor dem Ziel war noch ein Schild zu einem anderen Lebensmittelladen. Den haben wir uns dann auch noch angeschaut, aber auch dort war nicht besonders viel Auswahl.

Zurück auf dem Campingplatz haben wir uns mit essen, Postkarten schreiben, dem Reisetagebuch und Planungen für die nächsten Tage beschäftigt.

Urlaub Ungarn 2016 – Tag 4 – Hévíz, Szigliget

Wir hatten Morgens nur 14 Grad und Regen. Da das Mobilheim, sogut wie gar nicht isoliert ist, war es dort auch nicht viel wärmer. Ich habe erstmal die Heizung angeschmissen, die ist im Grunde nur ein Heizlüfter. Die Heizung ist aber so laut, dass sie uns schnell auf die Nerven ging.

Nach dem Frühstück haben wir uns spontan entschieden, nach Hévíz in das Thermalbad zu fahren, da ist die Wasser Temperatur immer ca. 26 Grad also gut um sich aufzuwärmen.

Im Thermalbad wurde uns recht schnell langweilig, denn außer warmen Wasser ist dort nicht viel.
Die Temperatur war inzwischen auf ca. 18 Grad gestiegen und der Regen hatte auch aufgehört.

P1010799Wir entschieden uns nach Szigliget zu fahren. Dort haben wir eine Burgruine besichtigt, die Burg wurde im Mittelalter Gebaut und war bis ins 18. Jahrhundert bewohnt. Sie diente zuletzt auch als Verteidigung gegen die Osmanen. Die Burg liegt nur ein paar Hundert Meter vom Balaton entfernt, der Blick von dort auf den Balaton aber auch in das Hinterland ist allein eine Besichtigung wert.

P1010779

Nach der Burgbesichtigung sind wir in dem Ort noch zu einem Weinkeller „Esterházy Pince“ gefahren. Der Weinkeller wird von Maior Tibor geführt und wurde uns von Imre empfohlen.

Wir haben dort ein wenig gegessen und zwei Weine probiert. Einen Ungarischen Muskotály haben wir dann auch gekauft, das ist ein sehr süßer Weiswein.

Heimfahrt – Karten spielen – Bett.

Urlaub 2016 Ungarn – Tag 3 – Tapolca Höhlen

In der Nacht hat es richtig angefangen zu schütten und zu stürmen. So gegen vier Uhr habe ich dann erstmal die Fenster auf der Regenseite und im Schlafzimmer geschlossen.

Am Morgen mussten wir dann feststellen, das es immer noch regnete und die Wettervorhersage stellte für den ganzen Tag Regen in Aussicht. Wir mussten eh Einkaufen also ab nach Taploca, dort gibt es viele größere Einkaufsmärkte und eine Höhle die man besichtigen kann. Also perfekt für einen Regentag.

In Tapolca angekommen haben wir erstmal die Höhle besichtigt. Die Höhlen dort sind wie fast alle Höhlen durch Vulkanismus entstanden und haben sich zu einem weit verzweigten Netzwerk ausgebildet. Die Höhlen sind zur Hälfte mit Wasser gefüllt und so kann man dort mit einem Paddelboot ein wenig durch die Höhlen paddeln.

image

Da wir keine Lebensmittel hatten mussten wir uns erstmal versorgen und haben im Penny einen Großeinkauf gestartet.

Zurück auf dem Campingplatz haben wir erstmal getestet was wir so einkauft haben. An Wurst und Käse hat uns fast alles was wir gekauft haben geschmeckt und das Gemüse war lecker und frisch. Überrascht hat uns aber die Grüne Paprika die wir gekauft hatten, die war wirklich scharf.

Da das Wetter immer noch nicht so toll war, es hatte zwar aufgehört zu regnen war aber doch recht frisch (16 Grad), haben wir uns erstmal mit rumgammeln beschäftig. Nicole hat gelesen und ich habe mir die Zeit genommen dieses hier für die Nachwelt zu hinterlassen.

Gegen 19:00 Uhr sind wir nochmal in den Ort aufgebrochen um etwas zu essen. Wir sind in das Restaurant „Hangulat Vendéglö“ gegangen, in dem wir uns eine Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffelspalten und ein Rumpsteack mit Kartoffelspalten bestellt haben. Die Gänsekeule war einsame Spitze! Zum Abschluss noch ein „Törköly Pálinka“ (Treber Grappa).

Am Ende des Tages noch ne Runde Kniffel und die nötige Bettschwere war erreicht.