Urlaub Madeira – Tag 11 – Sao Vincente/Santana

Wir haben diesmal den Norden von Madeira besucht. Zuerst sind wir nach „Sao Vincente“ gefahren. Hier sind wir erstmal ein wenig durch den Ort spazieren gegangen und haben uns dann die Höhlen angeschaut. Bei der Besichtigung der Höhlen waren wir erst im Vulkanismus Center, hier gibt es eine kleine Führung bei der man einen Einblick den Vulkanismus im allgemeinen und in die Entstehung der Inseln bekommt. Danach gab es eine kleine Führung durch die Höhlen, die durch unterirdische Lavaströme entstanden sind.

Es ging dann weiter in die Stadt Santana, in der wir einen Themenpark über Madeira besucht haben. In dem Themenpark sind wir zuerst eine künstliche Levada bis zu einer alten Wassermühle entlang gewandert. Nach der Besichtigung der Wassermühle sind wir in ein kleines Labyrinth gewandert und haben sogar wieder den Ausgang gefunden. In einem schön angelegten Garten standen zwei typische Madeira Häuschen zur Besichtigung um einen Einblick in das Leben von einer einfachen Arbeiter Familie zu gewähren. Dann haben wir einen Pavillon über die Geschichte Madeiras besucht. Im nächsten Pavillon haben wir eine „Fantastische Reise durch Madeira erleben dürfen. Weiter ging es zu mehreren kleinen Hütten und in denen Traditionelles Handwerk dargeboten wurde. Wir sind dann noch mit kleinen Ferngesteuerten Booten gegen etliche Gegenstände im Wasser gefahren und haben den Themenpark dann verlassen um wieder Richtung Hotel aufzubrechen.

Urlaub Madeira – Tag 10 – Porto Moniz

Heute haben wir nochmal versucht nach „Porto Moniz“ zu fahren. Wir haben diesmal auch die Straße gefunden, die wir auch schon beim letzten mal nehmen wollten. Wir sind also nicht an der Küste entlang gefahren, sondern quer durch das Landesinnere.
Oben auf der Hochebene waren wieder Kühe, die am Straßenrand grasten. Von der Hochebene ging es dann wieder steil bergab nach „Porto Moniz“.
Auf dem Weg hinunter haben wir auf einem Kleinen Parkplatz halt gemacht, von dort hat man einen schönen Blick auf „Porto Moniz“ und auch einen Regenbogen haben wir gesehen.

Im Ort angekommen haben wir uns einen Parkplatz in Hafennähe gesucht, um direkt das Aquarium zu besuchen. Hier bekommt man einen Einblick in die hiesige Unterwasserwelt. Rund um Madeira tummeln sich so einige Wasserbewohner unter anderem Haie, Rochen, Moränen, Garnelen, Krebse und Krabben, aber auch bunte Zeitgenossen wie der Papageienfisch.

Nach dem Aquarium haben wir das alte Fort besichtigt, das auch hier zur Piratenabwehr diente. Direkt im Anschluss haben wir uns die Naturbecken angeschaut für die „Porto Moniz“ bekannt ist. Nach einem kurzen Blick auf den Hafen und einem Souvenirshop besuch, sind wir dann zu den Naturbecken rübergefahren, die als Schwimmbad genutzt werden.

Hier haben wir uns dann ein bisschen länger aufgehalten, sind schwimmen gegangen, haben gegessen, und in der Sonne gelegen. Es war sehr Windig in „Porto Moniz“, aus meiner Segelerfahrung würde ich auf Windstärke 5 bis 6 in Böen 7 schätzen. Der Wind trieb immer wieder Wolken flott über uns hinweg, aber als eine dieser Wolken plötzlich einen heftigen Schwall Wasser verlor war überall Hektik angesagt. Alle brachten sich und die Klamotten in Sicherheit.

Wir nahmen den Regenschauer zum Anlass den Poolbereich zu verlassen und noch ein bisschen durch den Ort zu spazieren. Im Anschluss besuchten wir noch das Wissenschaftsmuseum. Man kann hier ein paar Wissenschaftliche Grundexperimente selbst durchführen, leider sind die Erklärungen dazu nur in Portugiesisch sodass sich uns ein paar der Experimente nicht erschlossen. Aber an sich ist diesen interaktive Museum nicht schlecht.

Zeit wieder den Heimweg anzutreten, also rauf aufs Plateau, an den Kühen vorbei, runter an die Südküste. Noch schnell in „Calheta“ einkaufen und zurück nach „Paul do Mar“. Im Hotel angekommen noch frischmachen, ausruhen, an die Lobbybar und Blog schreiben.

Urlaub Madeira – Tag 9 – Gammeltag

Nachdem der gestrige Tag ausflugstechnisch nicht sehr erfolgreich war, haben wir beschlossen es heute ganz zu lassen und uns einfach nur auszuruhen. Am Nachmittag überkam uns dann doch die Langeweile und wir beschlossen nach „Calheta“ zu fahren, um am künstlich aufgeschütteten Sandstrand baden zu gehen.
Der Atlantik hat hier übrigens noch so ca. 23-25 Grad. Also eine Temperatur bei der auch ich mich überwinden kann ins Wasser zu gehen. Danach noch Abendessen und zurück ins Hotel. Wir haben uns diesmal sehr früh zu Bett begeben um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein. Vielleicht schaffen wir es ja nach „Porto Moniz“?.

Urlaub Madeira – Tag 8 – Porto Moniz

Heute ging es nach Porto Moniz, zum Teil sind wir die gleiche Strecke wie gestern gefahren. Obwohl wir eigentlich anders fahren wollten aber irgendwo haben wir wohl einen Abzweig verpasst. Doch als wir am Leuchtturm (Ponta do Pargo) von gestern vorbei waren, wurde Nicole leider Schlecht. Wir machten also Stop an einem kleinen Café in Rabeira da Vaga, wo sich Nicole nochmal das Frühstück durch den Kopf gingen lies und wir dann ein bisschen warteten bis sie wieder fahrbereit war. Wir sind dann wieder umgekehrt und mit ein paar Stops im Hotel angekommen.

Wenn einem hier etwas quer im Magen liegt, sind diese Steilen Serpentinen echt sehr unangenehm. Nach dem sich Nicole wieder erholt hatte, sind wir am Abend nur noch einkaufen gefahren.

Urlaub Madeira – Tag 7 – kleine Tour in der Umgebung

Unsere kleine Tour in der Umgebung führte uns zuerst nach „Fajã da Ovelha“, dort gibt es eigentlich nichts besonderes, nur eine kleine Kirche. Die haben wir dann auch noch verpasst, da die Landstraße den Ort nur streift und wir ruckzuck durch den Ort waren. Wir hatten keine Lust umzukehren um uns nur eine Kirche anzuschauen, also weiter nach „Ponta do Pargo“.

Die kleine Straße schlängelt sich Kurve für Kurve an den steilen Hängen entlang und durch ein paar kleine Orte. Angekommen in „Ponta do Pargo“ fuhren wir zur „Casa da Cha“ einem kleinen Restaurant direkt am steilen Abhang zum Meer in ca. 350 Metern Höhe. Hier gibt es eine Schöne Aussichtsplattform von der man einen Guten Blick auf die südwestliche Küste hat.

Von dem Restaurant sind wir dann zu Fuß zu dem Leuchtturm am westlichsten Punkt der Insel gegangen (5-10 Min). Man kann leider nicht auf den Leuchtturm gehen, aber es gibt hier mehrere Stellen von denen man einen guten Blick sowohl auf die nordwestlich als auch auf die südwestliche Küste hat. Im Sockel des Leuchtturms gibt es eine Ausstellung über die Geschichte der Leuchttürme auf Madeira und Leuchttürme allgemein. Diese hatte leider geschlossen da von 12:00 bis 14:00 Uhr dort Mittagspause ist. Es war gerade 13:10 Uhr und solange wollten wir nicht warten.
Es ging nun wieder zu Fuß zurück zu dem kleinen Restaurant, in der prallen Sonne und bei ca. 26 Grad eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit, wenn auch nur ca. 50 Höhenmeter.

Wir gönnten uns im Restaurant ein Bier/Wasser und eine kurze Pause um dann wieder zurück in Richtung „Prazeres“ zu fahren. Das liegt etwas östlich oberhalb von „Paul do Mar“.

In „Prazeres“ viel uns zuerst auf, dass es hier recht viele leerstehende Häuser gibt. Wir besuchten die Für den Ort recht große Kirche, die vor allem durch die schönen gemalten Deckenbilder und der großen Doppeltür auffiel. Hinter der Kirche gab es einen kleinen Streichelzoo mit einigen Tieren, darunter Lamas, Schweine, eine Kuh, Eseln, Emus und allerhand Federvieh z.B. Gänse, Hühner, und einige andere Huhnartige.

Im kleinen anliegenden Café konnte man Produkte aus eigener Herstellung kaufen, wie z.B. Marmeladen, Tees, Obst und Gemüse,sowie Gewürze. Unter anderem auch Fenchel dem Namensgeber der Hauptstadt „Funchal“.

Unsere kleine Tour war damit zu Ende und wir fuhren zurück zu Hotel, wo wir an der Poolbar gegessen und dann am Pool gefaulenzt haben. Noch ein Cocktail/Bier für die richtige Bettschwere, dabei ein bisschen Kartenspielen und den Abend auslaufen lassen.

Urlaub Madeira – Tag 6 – Funchal

Am Sechsten Tag hat es uns in die Hauptstadt „Funchal“ getrieben.
Wir sind zuerst direkt zum Hafen gefahren, hier legen auch ab und an Große Kreuzfahrtschiffe an, wie z.B. die AIDA. Wir konnten hier der „Santa Maria de Colombo“, ein nach dem Vorbild eines Bootes von Christoph Kolumbus aufgebautem Segelboot, beim Auslaufen aus dem Hafen zusehen. Die Santa Maria wurde 1998 von Robert Wijntje in einem Fischerdorf namens „Câmara de Lobos“ gebaut.

Zum Parken sind wir in das Parkhaus vom Einkaufszentrum „Dolce Vita“ gefahren (5,80€/Tag) um Funchal zu Fuß zu erkunden. Als erstes ging es in den „Parque de Santa Catarina“, weiter zur Sissi Statue und zurück zum Stadtzentrum. Ein kleiner Abstecher führte uns in den Laden „Bordal“ in dem man Handbestickte Tücher, Decken, Blusen etc. kaufen kann.

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Im Stadtzentrum war gerade ein Weinfest mit vielen Ständen die zu Weinproben einluden.

Wir gingen weiter bis zur Seilbahn die zum „Monte“ hinauffährt. Schon von unten konnte man sehen wie die Wolken am Monte hingen und als wir oben ankamen regnete es recht stark. Die Snackbar direkt an der Seilbahnstation profitierte vom Wetter und war voll mit Gästen, die vor dem Regen Schutz suchten. Auch wir beschlossen erstmal eine Kleinigkeit zu Essen und zu hoffen das es die Wolken in der Zeit über den Ort Monte schaffen.

Nach dem Essen regnete es auch tatsächlich nicht mehr und wir gingen in den „Jardim Tropical Monte Palace“. Einem Garten mit Pflanzen aus aller Herren Länder und einem kleinen Palast in der Mitte. Hier haben wir einen kleinen Rundgang gemacht.

Nach dem Gartenbesuch war es an der Zeit wieder abwärts zu kommen, und da bietet sich eine Korbschlittenfahrt geradezu an. Die zwei Männer die uns im Korbschlitten nach unten beförderten, hatten ganz schön zu Kämpfen, denn die Straßen waren noch nass und das Holz rutschte nicht besonders gut auf dem Asphalt. Nach der Korbschlittenfahrt liefen wir den Rest zum Stadtzentrum zu Fuß hinab durch die Gassen von Funchal, dabei wurden wir mehrfach von Taxifahrern gefragt, ob sie uns nicht mitnehmen können. Auf dem Weg wollten wir eigentlich einen kleinen Abstecher in die Bonbon Fabrik machen, die war aber leider geschlossen.
Auf dem Weg zum Parkhaus überraschte uns dann noch ein kräftiger kurzer Schauer und dann ging es wieder heimwärts.

Auch auf der Heimfahrt mit dem Auto bekamen wir heftigen Regen ab, zudem war auch noch ein Tunnel gesperrt . Nun mussten wir eine kleine Straße entlang des Steilhangs fahren. Das Wasser ergoss sich an einer Stelle in einem kleinen Wasserfall direkt auf die Straße und es waren viele etwa Faustgroße Steine auf der Straße die sich vom Hang gelöst hatten.

Im Hotel haben wir dann nur eine Kleinigkeit gegessen und sind totmüde ins Bett gefallen.

Urlaub Madeira – Tag 4 – Wandern Rabaçal/Risco/25 Fontes

Wir haben den Tag ruhig angehen lassen und sind erst gegen Mittag zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen.

Die Anreise zu Startpunkt der Wanderung war schon ein echtes Erlebnis. Ich hatte eine kleine Abkürzung gefunden.Die Straße, die wir dann fuhren war dermaßen steil, wie ich es vorher noch nicht erlebt hatte. Mit unserem Mietwagen, ein Clio mit 75 PS, konnte ich die Steigung nur im ersten Gang fahren, im zweiten Gang hat er es nicht mehr geschafft. Und so fuhren wir dann ca. 20 Minuten mit heulendem Motor schneckenartig die sehr enge und Kurvenreiche Straße von 450 Metern hoch bis auf 1200 Meter.

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Urlaub Madeira – Tag 3 – Osttour

Auf unserer Tour in den Osten Madeiras war unsere erste Station „Carniçal“. Hier haben wir das Wahl Museum besucht, man wird hier per Audio-Guide herumgeführt und kann sich die Geschichte des Wahlfangs auf Madeira erzählen lassen und einige passende Ausstellungstücke anschauen. Hier kann man sich, Interesse vorausgesetzt gut zwei – drei Stunden aufhalten.

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Urlaub Madeira – Tag 2 – Mietwagen, Einkaufen und Rundfahrt

Es war der erste Morgen auf Madeira und wir waren um 5:30 Uhr das erste mal wach, die Sonne ist um diese Uhrzeit noch nicht zu sehen, aber der Hahn der hier auf einem der Nachbargrundstücke lebt, hatte die Sonne wohl schon erahnen können und begrüßte den Morgen mit seinem sehr heiseren „Kikiriki“. Aufgestanden sind wir dann um 7:30 Uhr, der Hahn war mit seiner Begrüßung übrigens noch nicht fertig.

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Urlaub Madeira – Tag 1 – Die Anreise

Wir sind am Montag angereist, eigentlich wollten wir ja schon am Sonntag fliegen aber die Fluggesellschaft, wir sind mit TAP Portugal geflogen, hat unseren eigentlichen Flug gestrichen. Nun ging unser Flug also am Montag Mittag um 14:20 nach Lissabon, von Lissabon sollte es um 17:25 weitergehen nach Funchal.

Wir wurden von Corinna zum Flughafen gebracht. Um 11:00 Uhr waren die Koffer im Auto und wir sind Richtung Flughafen aufgebrochen. Die Straßen waren relativ leer und somit waren wir kurz nach 11 am Flughafen. Also eigentlich viel zu früh.

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